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i2030-BOTSCHAFTER:IN

Manuel Meger + Bürgermeister der Stadt Nauen

 

Stadt Nauen mit Bürgermeister Manuel Meger

Die Stadt Nauen im Landkreis Havelland hat rund 20.000 Einwohner*innen. Sie erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 268 km², verfügt über 14 Ortsteile und zählt damit zu den flächengrößten Gemeinden Deutschlands. Infrastrukturell fungiert die Stadt als Mittelzentrum und in den letzten Jahren gab es einige bedeutende Gewerbeansiedlungen sowie ein stetiges Bevölkerungswachstum.

Nauen liegt an der Strecke der Hamburger Bahn, auf der Fern-, Regional-, und Güterzüge parallel unterwegs sind. Im Projekt i2030 sollen auf der 23 Kilometer langen Strecke zwischen Berlin-Spandau und Nauen zusätzliche Gleise entstehen, damit die Zugtaktungen verbessert, die Züge pünktlicher und die Vorgaben des Deutschlandtaktes umgesetzt werden können. Derzeit befindet sich die Vorplanung in der Finalisierung und die i2030-Partner führen Gespräche mit dem Bund, um die weitere Planung für das Vorhaben sowie die spätere Baufinanzierung abzusichern. Mit der Aufnahme der Strecke in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans / Bundesschienenwegeausbauwegegesetzes Ende 2023 wurde hier ein äußerst wichtiger Meilenstein erreicht.

Im Interview setzt sich Bürgermeister Manuel Meger (Ländliche Wählergemeinschaft Nauen, LNW) für den Erhalt der bestehenden Struktur des Bahnhofs sowie den Bau von vier Streckengleisen bis Nauen ein.Mit dem Ausbau werden auch umfassende Anpassungen des Bereichs notwendig. Wichtig für die lokale Wirtschaft ist dabei der Erhalt der Schienenanbindung an das Gewerbegebiet, auf dem unter anderem die BSH Hausgeräte GmbH mit ca. 400 Mitarbeiter*innen angesiedelt ist.

Für das Gelingen des Schienenausbaus auf der Hamburger Bahn müssen alle Beteiligten von der Bundespolitik, Landespolitik und der kommunalen Familie mit den Planer*innen und den Bürger*innen zusammenarbeiten. Hierzu steht schon 2025/2026 ein erster gemeinsamer Kraftakt bevor, wenn im Rahmen der Generalsanierung des DB Hochleistungsnetzes umfassende Baumaßnahmen durchgeführt werden, um die bestehende Eisenbahn-Infrastruktur zwischen Berlin und Hamburg abzusichern. Dazu muss die Strecke für neun Monate gesperrt und ein umfassender Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden.

Mit dem Projekt i2030 wird schon jetzt der zukünftige Ausbau der vielbefahrenen Strecke vorbereitet. Das Ziel ist, bis Mitte der 2030er-Jahre die Schieneninfrastruktur den gesteigerten Mobilitätsansprüchen anzupassen. Auf dem Weg dahin werden die i2030-Partner – die Länder Berlin und Brandenburg, die Deutschen Bahn und der VBB – im engen Austausch mit der Stadt Nauen stehen.

Botschafter:innen für i2030